Großer Wasserfall nördlich von Wallgau
Geotopnummer: 180R026
Der Grosse Wasserfall überwindet in mehreren Stufen einen Hoehenunterschied von über 100m. Die einzelnen Stufen sind teilweise durch Klamm- oder Schluchtstrecken voneinander getrennt . Das Wasser entspringt in sehr unterschiedlicher Menge aus einer Karstquellle in einem Felsen, in dem auch die Korallenhöhle liegt.

 

Gletscherschliff Wallgau
Geotopnummer: 180R028
Direkt neben der Bundesstrasse in Richtung Walchensee befindet sich ein kleiner, frisch freigelegter Gletscherschliff im Hauptdolomit , dessen z.T. brekziiertes Gefüge hier besonders gut studiert werden kann.  Der Gletscherschliff liegt am geologischen Rundwanderweg Wallgau und wird auf einer Schautafel erklärt.

 

Die Karstquelle nördlich von Wallgau
Geotopnummer: 180Q004
Hier befindet sich eine kleine Karstquelle, die nicht dauerhaft schüttet. Bei AKtivität füllt sich ein kleiner Quelltopf. Die Quelle liegt am geologischen Rundwanderweg Wallgau und wird auf einer Schautafel erläutert.

 

Tumuli in Wallgau
Geotopnummer: 180R027
Am Rande des Isartals in Wallgau befinden sich 2 schöne , gut erhaltene würmzeitliche Tumuli (Hügelgräber). Diese sind vom geologischen Rundwanderweg Wallgau zu sehen und werden auf einer Schautafel erläutert.

 

Dolinenfeld bei Krün
Geotopnummer: 180R006
Die Dolinen befinden sich in den Wiesen von Krün Richtung Barmsee
Die kesselförmigen  Eintiefungen entstanden durch Subrosion der Gips- oder Anhydrit-Vorkommen unter spät bis postglazialen Schottern (unterlagernd Raibler-Schichten).

 

Buckelwiesen bei Klais
Geotopnummer: 180R012
Die Buckelwiesen stellen eine geomorphologische  Besonderheit des Alpenraums dar: Die wellige (bucklig) geformte Oberfläche entstand durch Frostpressung  und Lösungsverwitterung von wasserdurchlässigen Kalksteinböden mit geringmächtiger, nährstoffarmer Humusauflage. Durch die jahrhundertelange extensive Wiesennutzung erhielt sich der artenreiche alpine Magerrasen. Das Gebiet wird als Standortübungsplatz durch die Bundeswehr genutzt.

 

Römerstrasse bei Klais
Geotopnummer: 180G007
Südlich von Klais liegt ein gut erhaltener Abschnitt der römischen Via Raetia. Im anstehenden Raibler Kalk sind tiefe Spurrillen erkennbar, die vermutlich zunächst eingeritzt wurden und sich dann über die jahrhundertelange Befahrung mit Fuhrwerken vertieften. Der Strassenabschnitt wird heute als Wanderweg genutzt. Der Ortsname von Klais wird von dieser Strasse („Geleise“) abgeleitet.

 

Strassenaufschluss an der Eg westlich von Plattele
Geotopnummer: 180A001
Guter Aufschluss steil einfallender Partnachschichten.

 

 Buckelwiesen am Plattele
Geotopnummer:180R017
Die Buckelwiesen stellen eine geomorphologische  Besonderheit des Alpenraums dar: Die wellige (bucklig) geformte Oberfläche entstand durch Frostpressung  und Lösungsverwitterung von wasserdurchlässigen Kalksteinböden mit geringmächtiger, nährstoffarmer Humusauflage.

 

 Buckelwiesen bei Mittenwald
Geotopnummer:  180R013
Auf dem hohen Rücken zwischen Mittenwald, Klais und Krün befand sich früher eine mehr oder weniger zusammenhängende Buckelwiesen-Flur, die teilweise durch Einebnung zerstört wurde. Die wellige (bucklig) geformte Oberfläche entstand durch Frostpressung  und Lösungsverwitterung von wasserdurchlässigen Kalksteinböden mit geringmächtiger, nährstoffarmer Humusauflage.

 

 Ehemaliger Marmorbruch in Adneter Schichten bei Mittenwald
Geotopnummer: 180A008
Der Adneter Kalk wurde als Naturwerkstein (Marmor) und als Schotter abgebaut. Zusätzlich sind Jierlatzkalke und Aptychenschichten aufgeschlossen. Es wurden über Manganvererzungen und Fossilfunde  berichtet.

 

Ehemaliger Kofelsteinbruch im Norden bei Mittenwald
Geotopnummer: 180A007
Im geologischen Profil ist die Wechsellagerung von Kies, Sand und „Kofelstein“ zu erkennen. Beim „Kofelstein“ handelt es sich um einen durch Eisdruck und Kalkausscheidung verfestigten Karbonatdetritus (Seekreide) des Frühwürm. Der Aufschluss ist inzwischen stark verrutscht und zum Teil zugewachsen.

 

Aufschlüsse im Seinsbach
Geotopnummer: 180A009
Zu Erkennen ist eine Brekzie mit eckigen, runden und kantengerundeten Geröllen in sandig-schlammiger Grundmasse aus dem R/W-Interglazial, die viele Jura-Komponenten enthält.

 

Isarufer am Horn (Lebensgefahr)
Geotopnummer: 180R007
Im Profil ist ein R/W-interglazialer Bachschuttkegel zu erkennen. Darüber folgen kreidige Stausedimente, Frühwürmschotter und Würmmoränen. Im tonreichenSubstrat entstehen Erdpyramiden, die aber derzeit nicht erkennbar sind.

 

Gletscherschliff bei Mittenwald
Geotopnummer: 180R008
Gletscherschliff im Süden Mittenwalds beim Berggasthof Gletscherschliff

Der Gletscherschliff befindet sich im Süden Mittenwalds neben dem gleichnamigen Gasthaus Gletscherschliff.
Der Wettersteinkalk weist deutliche Kritzung und Politur auf, der Gletscherschliff ist überdacht und mit einem Penck-Zitat versehen.

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